Gesetzliche Grundlagen und Aufnahmeverfahren

Gesetzliche Grundlagen: SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz)

  • § 29 Soziale Gruppenarbeit
  • § 30 Erziehungsbeistandschaft
  • § 31 Sozialpädagogische Familienhilfe
  • § 32 Erziehung in einer Tagesgruppe
  • § 33 Vollzeitpflege
  • § 34 Heimerziehung, sonstige betreute Wohnform
  • § 35 Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung
  • § 35a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche
  • § 41 Hilfe für junge Volljährige
  • § 42 Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen

Da unsere Angebote und Leistungen durch das örtlich zuständige Jugendamt bewilligt und finanziert werden, müssen die Personensorgeberechtigten die jeweilige Maßnahme dort beantragen. Im Zuge der Antragstellung erstellt das Jugendamt dann gemeinsam mit den Eltern und den beteiligten Fachkräften den sog. Hilfeplan (§ 36 SGB VIII). Im Hilfeplan wird dann Art, Umfang und Dauer der Hilfeform festgelegt.

Aufnahmeverfahren

Aufnahmen in die einzelnen Bereiche der Einrichtung sind ganzjährig möglich. Aufnahmeanfragen nimmt die Heim- und Erziehungsleitung telefonisch oder schriftlich entgegen. Hilfreich ist es, der Einrichtung schriftliche Unterlagen zu überlassen. Voraussetzungen zur Aufnahme sind:

  • Die Feststellung des Hilfebedarfs durch das zuständige Jugendamt im Rahmen der Hilfeplanung
  • Ein Vorstellungsgespräch mit dem betroffenen Kind/Jugendlichen, deren Erziehungsberechtigte, einem Mitarbeiter des zuständigen Jugendamts und von Seiten der Einrichtung der Erziehungsleiter, eine Gruppendienstmitarbeiterin, evtl. die Schulleitung
  • Die Bereitschaft der Betroffenen, die Hilfe anzunehmen, und die Erklärung zur Zusammenarbeit
  • Der Beginn bzw. die Fortsetzung einer Schul- oder Berufsausbildung

Ansprechpartner für die einzelnen Bereiche finden Sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier.